Videoüberwachung mit Netzwerktechnik
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Datenschutz und Videoüberwachung – Arbeitgeber muß Schadensersatz zahlen!

Nach einem Urteil des Hessischen Landesarbeitsgericht (Az: 7 Sa 1586/09) muss ein Arbeitgeber nun einen Schadensersatz von 7.000,- Euro leisten. Der Arbeitgeber, ein bundesweit tätiges Unternehmen, hatte eine Überwachungskamera auf die Eingangstür eines Büros gerichtet. Der Arbeitsplatz der Klägerin war, obwohl nicht notwendig, mit Überwachacht worden.

Dies ist wieder ein gutes Beispiel, für eine unsachgemäße Nutzung der oft notwendigen Videoüberwachung.  Der Datenschutz und der Schutz der Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter wird von den Verantwortlichen meist ausgeblendet.   Leider helfen da wohl nur Strafen – da kann man fragen, ob da eine Summe von 7.000,- Euro für ein bundesweit tätiges Unternehmens genug Schmerz verursacht?

Januar 26, 2011   No Comments