Schweiz: Die Walliser Gemeinde Zermatt stimmt Videoüberwachung zu
Die Zermatter Bürger haben die Nase voll von Vandalismus. Sie stimmten mit 1075 zu 433 Stimmen der Bürger der Installation von Überwachungskameras und somit einer Videoüberwachung Bahnhof zu. Die Stimmbeteiligung betrug 54 Prozent. Das ist Durchschnitt.
Immer wieder ist es am Bahnhof von Zermatt zu Beschädigungen und Zerstörungen gekommen. Kürzlich erst war ein Kanalisationsdeckel gestolen worden. Ein Fahradfahrer achtete aufgrund Dunkelheit nicht, fuhr ins Loch und verletzte sich.
Obwohl sich eine Zustimmung zur Vorlage bereits im Vorfeld abzeichnete, freut sich Gemeindepräsident Christoph Bürgin über das Resultat. Die Garantie, dem Datenschutz Rechnung zu tragen, habe wohl eine wichtige Rolle gespielt, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Eine Abstimmung war nötig, da der permanente Einsatz von Überwachungskameras eine Änderung des Polizeiregelments verlangte.
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